Haustiere: Hunde und Katzen haben ein deutlich empfindlicheres Gehör als Menschen.
Die plötzlichen lauten Geräusche von Böllern und Raketen können Panik auslösen.
Viele Tiere verstecken sich, zittern oder versuchen zu fliehen – manchmal sogar aus der Wohnung oder dem Garten.
Wildtiere
Vögel: werden durch die Knallerei aufgeschreckt und fliegen panisch davon.
Dabei verlieren sie viel Energie, die sie im Winter dringend zum Überleben brauchen.
Manche stoßen in der Dunkelheit gegen Häuser oder Bäume und verletzen sich.
Nutztiere
Pferde und Rinder: reagieren ebenfalls schreckhaft auf plötzliche Geräusche.
Panik kann zu Verletzungen führen, wenn sie ausbrechen oder sich gegenseitig bedrängen.
Verletzungsgefahr
Neben der Angst besteht auch die Gefahr direkter Verletzungen:
Tiere können von herumliegenden Böllern oder Raketenresten getroffen werden.
Manche nehmen die Überreste ins Maul oder fressen sie – mit schweren Vergiftungen als Folge.
Seelische Langzeitschäden – bleibende Angst bei plötzlich auftretendem Krach im Alltag.
Fazit: Silvesterfeuerwerk ist für Tiere kein Spaß, sondern eine Belastung. Angst, Stress und Verletzungen sind häufige Folgen. Immer mehr Menschen setzen sich deshalb für ein ruhigeres, tierfreundliches Silvester ohne private Böllerei ein. Wir bitten Sie daher, zu überlegen, ob sich nicht ein anderer Brauch finden lässt, um das neue Jahr zu begrüßen.
Sollte Ihr Tier entlaufen sein, können Sie die TierschutzEngel RheinMain e.V. kontaktieren.
Notfall melden: Ramona Köhler, Handy: 0170 8019978
.

