Schutz und Hilfe für das Wildtier Igel


Jetzt kommt die Zeit, dass man mal einen Igel im Garten findet und sich

fragt, ob er Hilfe braucht und was man tun kann. Der nachfolgende Link beantwortet viele Fragen. 


Viel Spaß bei Lesen, Garten umgestalten und ggf. Helfen.

     

https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/tiere/igel.html?0=


Quelle: bund-naturschutz 



Aktuelles: Rehkitz / Häschen oder jungen Vogel gefunden – was tun?

In den Monaten Mai und Juni werden die meisten Jungtiere (Rehkitze/Häschen etc.) geboren (Hauptsetzzeit). Reh- und Hasenmütter legen ihren Nachwuchs im Wald, im Getreidefeld oder auch im hohem Gras ab und verlassen diesen Platz häufig nach dem Säugen, um bei Gefahr die Fährte zu verwischen bzw. Nahrung zu suchen.  Die Mütter kehren aber immer wieder zu ihren Jungen zurück! Sollten Sie ein abgelegtes Junges finden, bitte dieses nicht stören, möglichst geräuscharm weitergehen und auf keinen Fall anfassen. Durch das Anfassen nimmt das Junge den menschlichen Geruch auf und wird so möglicherweise nicht mehr von der Mutter angenommen, d. h. nicht mehr gesäugt.

  

Sollten Sie den Eindruck haben, dass das Junge verletzt ist, bitte die zuständigen Jäger, das Forstamt oder den nächsten Tierschutzverein anrufen, damit ihnen weitergeholfen werden kann.

Auch wenn man junge Vögel findet sollte man sie nur dann ins Nest zurück setzen, wenn sie noch  keine Federn haben oder helfen, wenn sie verletzt sind. Junge Vögel verlassen oft schon das Nest, da es darin zu eng wird und wenn sie Federn haben sind sie auch nicht mehr hilflos.

Bitte helfen Sie nur wo es wirklich nötig ist. Vielen Dank! 


Todesfalle Auto im Sommer !!!!


Bitte helfen Sie den Hunden

Wenn Sie einen Hund an einem warmen Tag im Auto sehen, gehen Sie bitte nicht weiter, sondern handeln Sie! 

Suchen Sie den Besitzer des Wagens. Sollte das Auto auf dem Parkplatz eines Geschäfts stehen, können Sie den Halter möglicherweise über die Lautsprecheranlage ausrufen lassen – selbstverständlich nur, wenn das Tier noch nicht in akuter Lebensgefahr schwebt. 

Sind die Besitzer des Wagens nicht schnell aufzufinden, rufen Sie die Polizei! Diese ist verpflichtet, einen Hund aus der tödlichen Falle zu befreien.

Befindet sich der Hund bereits in Lebensgefahr, liegt es an Ihnen, das Leben eines Tieres gegen eine mögliche Sachbeschädigung abzuwägen. Sie können in Betracht ziehen, eine Scheibe einzuschlagen. Dies kann unter Umständen rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, doch sollte das Leben des Hundes größeren Wert haben.

Anzeichen dafür, dass es dem Hund in der Hitze schlecht geht, sind Hecheln und Apathie, teils aber auch Nervosität. Wenn der Hund sehr stark hechelt, taumelt, erbricht, eine dunkle Zunge und einen glasigen Blick hat, kann er bereits einen Hitzeschlag erlitten haben und in akuter Lebensgefahr schweben. Der Hund muss sofort befreit und so schnell wie möglich zum Tierarzt gebracht werden! 

Erste-Hilfe-Maßnahmen für einen Hund, der aus einem heißen Auto gerettet wurde: Bringen Sie den Hund sofort in den Schatten und versorgen Sie ihn mit Wasser. Sein Körper sollte mit handwarmem oder leicht kühlem Wasser gekühlt werden. Auch das dringend notwendige Trinkwasser darf nicht eiskalt sein! Anschließend muss der Hund umgehend zum Tierarzt – auch wenn sich sein Zustand durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen scheinbar verbessert hat.

Quelle: PETA


Bitte bedenken Sie auch, dass Kaninchen, Reptilien, Schildkröten und Vögel (Käfig in der Sonne) gefährdet sein können. Man denkt, man tut seinem Tier etwas Gutes, aber zuviel kann hier tödlich sein. Kaninchen sind dazu noch Höhlenbewohner, die sich in ihrer natürlichen Umgebung eher verkriechen würden. Sollte das Tier einen Hitzeschlag erlitten haben bitte  nur langsam herunter kühlen und sofort zum Tierarzt gehen. Weitere Informationen hierzu finden Sie auch unter: https://www.testudowelt.de

Aktionswoche „Check meinen Chip“             Pressemeldung Deutscher Tierschutzverbund E.V. 04.09.2017 

Im Rahmen der Aktionswoche „Check meinen Chip“ ruft der Tierschutzverein Bad Homburg e.V. Tierhalter dazu auf, die mit der Mikrochip-Nummer verknüpften Daten ihres Haustieres (Hunde, Katzen etc.) zu prüfen, damit ein entlaufenes Tier im Fall der Fälle schnell zurück nach Hause vermittelt werden kann. Noch nicht gekennzeichnete Tiere sollten durch einen Chip bzw. Transponder unverwechselbar gemacht und registriert werden. „Check meinen Chip“ wurde vom Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) ins Leben gerufen – u.a. in Kooperation mit dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes – und findet künftig immer in der zweiten Septemberwoche statt.

 

„Nur wenn die Daten zu Tier und Halter im Register aktuell sind, kann ein entlaufenes oder entflogenes Fundtier, das im Tierheim landet, auch erfolgreich zurück nach Hause vermittelt werden“, erklärt Renate Echterdiek, Vorsitzende des Tierschutzvereins Bad Homburg e.V. Sie empfiehlt daher allen Tierhaltern, die Daten stets auf dem neuesten Stand zu halten und sich zum Ändern oder zur Überprüfung an das Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes (www.registrier-dein-tier.de) zu wenden. Ist das Tier noch gar nicht registriert, können Tierbesitzer dies dort ebenfalls kostenfrei nachholen.

 

Wichtigkeit von Kennzeichnung und Registrierung

Die Kennzeichnung des Tieres muss von einem Tierarzt vorgenommen werden. Dieser setzt dem Tier dazu den reiskorngroßen Transponder mit einer Spritze unter die Haut auf der linken Seite des Halses. Die auf dem Chip gespeicherte 15-stellige Nummer kann – ebenso wie bei Ziervögeln eine Ringnummer - vom Tierarzt oder vom Halter selbst beim Haustierregister registriert werden, indem sie mit weiteren Angaben zu Tier und Halter gespeichert wird. Die Aktion „Check meinen Chip“ will darauf aufmerksam machen, dass noch immer zu wenige Tiere gekennzeichnet und noch weniger registriert sind, obwohl nur die Kombination dieser zwei einfachen Maßnahmen sicherstellen kann, dass ein entlaufenes Tier und sein Besitzer schnell wieder zusammen finden. Für eine Reise in andere EU-Mitgliedstaaten ist die Kennzeichnung mit Mikrochip ohnehin für Hunde, Katzen und Frettchen vorgeschrieben.

 

Entlastung für das Tierheim

Für entlaufene oder entflogene Tiere, die von tierlieben Menschen aufgegriffen werden, ist das Tierheim eine der ersten Anlaufstellen. Pro Jahr nehmen Tierheime viele neue Tiere auf, ein Großteil davon Fundtiere. Eine einfache und schnelle Rückführung mit Hilfe einer Kennzeichnung und einer Registrierung im Haustierregister bedeutet daher auch eine Entlastung für Tierschützer.


Die Temperaturen steigen ! Tiere nicht im Wagen lassen ! 

Wir erfreuen uns am Sommer und warmen Temperaturen, aber für Tiere, die im Auto zurückgelassen werden, kann die Hitze zur tödlichen Falle werden.


Bitte helfen Sie den Hunden

Wenn Sie einen Hund an einem warmen Tag im Auto sehen, gehen Sie bitte nicht weiter, sondern handeln Sie! 
Suchen Sie den Besitzer des Wagens. Sollte das Auto auf dem Parkplatz eines Geschäfts stehen, können Sie den Halter möglicherweise über die Lautsprecheranlage ausrufen lassen – selbstverständlich nur, wenn das Tier noch nicht in akuter Lebensgefahr schwebt. 
Sind die Besitzer des Wagens nicht schnell aufzufinden, rufen Sie die Polizei! Diese ist verpflichtet, einen Hund aus der tödlichen Falle zu befreien.
Befindet sich der Hund bereits in Lebensgefahr, liegt es an Ihnen, das Leben eines Tieres gegen eine mögliche Sachbeschädigung abzuwägen. Sie können in Betracht ziehen, eine Scheibe einzuschlagen. Dies kann unter Umständen rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, doch sollte das Leben des Hundes größeren Wert haben.
Anzeichen dafür, dass es dem Hund in der Hitze schlecht geht, sind Hecheln und Apathie, teils aber auch Nervosität. Wenn der Hund sehr stark hechelt, taumelt, erbricht, eine dunkle Zunge und einen glasigen Blick hat, kann er bereits einen Hitzeschlag erlitten haben und in akuter Lebensgefahr schweben. Der Hund muss sofort befreit und so schnell wie möglich zum Tierarzt gebracht werden! 
Erste-Hilfe-Maßnahmen für einen Hund, der aus einem heißen Auto gerettet wurde: Bringen Sie den Hund sofort in den Schatten und versorgen Sie ihn mit Wasser. Sein Körper sollte mit handwarmem oder leicht kühlem Wasser gekühlt werden. Auch das dringend notwendige Trinkwasser darf nicht eiskalt sein! Anschließend muss der Hund umgehend zum Tierarzt – auch wenn sich sein Zustand durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen scheinbar verbessert hat

  

Quelle: PETA


Kind und Hund

Tipps für ein problemloses Zusammenleben


Kinder sind im Umgang mit Hunden oft unbekümmert. Sie sind laut, bewegen sich wild und können so ihren tierischen Freund irritieren. Für ein sicheres und harmonischen Zusammenleben müssen Eltern ihren Kindern den richtigen Umgang mit den Tieren zeigen.


Gelingt das, dann gibt die Freundschaft mit einem Hund  Kindern Geborgenheit und fördert auf vielfältige Weise ihre psychischen Entwicklung. Sie sind oft rücksichtsvoller, weniger aggressiv und haben ein besseres Lebensgefühl als andere Kinder.

Oberstes Gebot ist es aber, Kinder und Hunde niemals allein zu lassen. Egal, wie zuverlässig das Tier ist: Kinder könnten in ihrer Unbedarftheit seine Grenzen überschreiten.

Zeigen Sie dem Kind, wann es seinen Freund unbedingt in Ruhe lassen muss - beispielsweise wenn er frisst, mit seinem Spielzeug tobt, schläft oder sich unwohl fühlt. Besonders die Kleinen müssen begreifen, dass Tiere empfindsame Wesen und kein Spielzeug sind und dass man ihnen auf keinen Fall am Schwanz oder an den Ohren ziehen darf.

Für die Erziehung des Hundes sind die Erwachsenen verantwortlich. Finden Sie Spiele, die beiden Spaß machen, sei es mit dem Ball, Verstecken oder das geduldige Einüben von Tricks.

Vorsicht bei fremden Hunden. Kinder dürfen sich ihnen nur nähern, wenn der Halter es erlaubt, und dabei bleibt. Auch wenn sie Angst bekommen dürfen Kinder vor Hunden nicht davonlaufen, denn das könnte das Tier zum Jagen animieren.

Hunde kommunizieren mit ihren Menschen und auch untereinander durch Laute und durch Körpersprache. Wenn Kinder diese Signale kennen und deuten können, werden sie die Bedürfnisse ihres Tieres besser verstehen. Sehr hilfreich dafür sind Kurse bei erfahrenen Hundetrainern, die sie gemeinsam besuchen können.


Quelle: Vier Pfoten Report 02/2017



Keine Hunde aus dem Internet !!!




Februar 2017: Richtige Fütterung von Meerschweinchen !!

 

Sinnvolles Meerschweinchen Futter in der richtigen Dosis ist die Grundlage für ein langes Meerschweinchen Leben. Meerschweinchen mögen am liebsten Grünfutter und sind echte Öko- und Bioanhänger.

Denn was „Natürlich“ ist, ist auch für das Meerschweinchen das gesündeste und beste Futter, was man ihnen bieten kann! Und das ist weder sonderlich anspruchsvoll noch teuer. Im Gegenteil kann je nach Jahreszeit die Meerschweinchenfütterung sogar richtig günstig sein. Ihre Ernährung ist von Natur aus geprägt von Gräsern und sonstigen bodennahen Gewächsen.

Das wichtigste Grundnahrungsmittel für Meerschweinchen ist Heu. Heu muss dem Meerschweinchen ganztägig in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Die erste Mahlzeit des Tages sollte nur aus Heu bestehen. Es hat einen hohen Rohfaseranteil und ist elementar für die Verdauung. Meerschweinchen fressen über den Tag verteilt immer wieder kleine Mengen, daher sollte das Heu immer frisch (grünlich, äußerlich trocken, und frisch duftend) sein.  Kein feuchtes schimmeliges Heu, das verursacht Verdauungsprobleme!

Gut und günstig ist Heu oft bei Bauern oder Pferdehöfen zu bekommen.

Ein zunehmendes Problem der Heuernte für den Bauern sind andere Pflanzen, die sich in die Wiese einnisten. Hier ist vor allem die Herbstzeitlose (kurz HZL) zu nennen, die nicht nur für Meerschweinchen tödlich ist. HZL ist eine hochgiftige Pflanze mit dem Gift Colchicin. Betroffen kann hier sowohl das frische Heu vom Bauern sein, wie auch „industrielles Heu“ aus dem Zoohandel.

Herbstzeitlose für Meerschweinchen tödlich!


Lagerung von Heu

Heu sollte dunkel und vor allem trocken gelagert werden um Schimmelbildung zu vermeiden. Für die richtige Lagerung bieten sich Holzkisten oder Stoffsäcke an. Alte Bettbezüge oder Kissenbezüge eignen sich ideal zur Lagerung. Plastiktonnen jedweder Art sind zur Lagerung von Heu ungeeignet und sollten nicht verwendet werden, da Heu immer ein gewisses Maß an Feuchtigkeit besitzt und atmen können muss, damit es nicht zur Schimmelbildung kommt.


Grünfutter für Meerschweinchen

Als Grünfutter bezeichnet man alle Futterpflanzen, die auf Wiesen wachsen, z.B. Löwenzahn, Sauerampfer, Kamille, Spitzwegerich, Gras. Grünfutter enthält alle wichtigen Nährstoffe für Meerschweinchen. Es kann nach Anfütterung reichlich verfüttert werden. Wichtig vor allem für die Lagerung ist darauf zu achten, dass das Futter trocken ist. Nasses Futter ist selbsterhitzend und gärt. Meerschweinchen können dadurch Fehlgärungen im Magen-Darm-Trakt bekommen, besonders im Blinddarm. Dies führt zu Koliken, Durchfall oder Blähsucht. Grünfutter sollte im Wald oder auf Wiesen gepflückt werden. Niemals am Straßenrand oder am Rand von gedüngten Feldern. Rasenschnitt darf nicht verfüttert werden. Grashalme durch Rasenschnitt sind sehr kurz und erhitzen sich auf Grund ihrer Schnittfläche sehr schnell. Der Gärprozess setzt schnell ein. Längeres Gras, das mit der Sense geschnitten wurde, kann problemlos verfüttert werden, ebenso wie von der Hand gepflücktes Gras.

Wird das Grünfutter auf Wildwiesen mit vielen Kräutern gepflückt, kann es in der wärmeren Jahreszeit das Saftfutter ersetzen. Verfüttert man reinen Rasen, muss weiterhin Saftfutter zugefüttert werden.


Saftfutter für Meerschweinchen

Saftfutter ist Obst und Gemüse. Um den Vitaminbedarf der Meerschweinchen zu decken, kann zusätzlich zum Grünfutter auch Saftfutter gegeben werden. Die Gabe von Saftfutter sollte dabei mindestens zwei bis drei Mal täglich erfolgen. Übrig gebliebenes von der Fütterung sollte bei der darauf folgenden Fütterung entfernt werden. Gemüse wird täglich verfüttert, Obst sollte maximal einmal die Woche gefüttert werden, da Obst viel Fruchtzucker enthält, dadurch sehr süß ist und dick macht.

 

Trinken ist wichtig!

Es sollte immer frisches Wasser zur Verfügung stehen. Der Wasserbedarf eines Meerschweinchens liegt bei ca. 100 ml pro Tag. Aber es gibt auch Meerschweinchen, die sich zu regelrechten „Säufern“ entwickeln (hier sollte man vom Tierarzt überprüfen lassen, ob das Tier evtl. Diabetes hat). 

Was Sie tun können, wenn Ihr Hund einen lebensgefährlichen Giftköder aufgenommen hat

Leider legen Hundehasser immer wieder mit Gift oder mit gefährlichen Gegenständen präparierte Köder aus, um Hunden zu schaden. Vielerorts ist davon auszugehen, dass die Zahl der ausgelegten Köder, die mit Rasierklingen, Plastik- und Metallteilchen oder Gift versetzt sind, ansteigt. 
Diese Köder sind lebensgefährlich! Isst der Hund einen solchen Köder, kommt häufig jede Hilfe zu spät – viele Hunde sterben qualvoll. Auch die Gefahr, die von den vergifteten Ködern für Kinder ausgeht, ist nicht zu unterschätzen – gerade wenn Köder bevorzugt in gut besuchten Parkanlagen oder womöglich in der Nähe von Spielplätzen ausgelegt werden


 

Worauf Sie bei Ihrem Tier achten müssen

Vergiftungen können sehr unterschiedliche Symptomehervorrufen. Häufig besteht höchste Lebensgefahr. Zeigt ein Hund eines oder mehrere dieser Anzeichen, sollten Sie sofort einen Tierarzt aufsuchen oder die mobile Tierrettung verständigen:

·        Erbrechen

·        Durchfall

·        starker Speichelfluss, übermäßiges Hecheln

·        Unruhe oder Apathie

·        Zittern

·        schwankender Gang, Taumeln

·        Krämpfe bis hin zum Koma

·        blasses Zahnfleisch oder stark verfärbte Schleimhäute

·        große Pupillen

·        gerötete Augen

·        Blutungen

·        Atembeschwerden, Atemnot

 

Was Sie im Notfall tun müssen

 

  • Sammeln Sie Reste des Giftköders oder evtl. Erbrochenes ein.
  • Suchen Sie umgehend einen Tierarzt auf. 


Bei dem geringsten Verdacht, auf eine Vergiftung des Hundes, muss umgehend einTierarzt aufgesucht werden – denn Gift wirkt schnell. Symptome einer Vergiftung sind u.a. Erbrechen, Durchfall, starker Speichelfluss, Unruhe oder Apathie, blasses Zahnfleisch oder stark verfärbte Schleimhäute, große Pupillen, gerötete Augen, Atembeschwerden, Krämpfe bis hin zum Koma. Zeigt ein Hund Vergiftungserscheinungen, sollte er beruhigt und angeleint werden. Ein Maulkorb oder eine Maulschlinge darf nicht angelegt werden, da Erstickungsgefahr bei Erbrechen droht. Ist das Tier bereits bewusstlos, sollte es in die stabile Seitenlage gebracht und die Atemwege freigehalten werden. Für eine schnelle Diagnose ist es sinnvoll, eine Probe des Köders oder des Erbrochenen mit zum Tierarzt zu nehmen. Hat ein Tier einen mit Nadeln, Schrauben oder Rasierklingen gespickten Köder gegessen, muss ebenfalls sofort gehandelt und der Tierarzt aufgesucht werden. Es besteht höchste Lebensgefahr, da das Tier an inneren Verletzungen qualvoll sterben kann. Nur der Tierarzt kann fachkundig Fremdkörper entfernen, kontrolliertes Erbrechen hervorrufen oder eine Magen- und Darmwaschung vornehmen.

 

Bitte lassen Sie keine wertvolle Zeit vergehen und unterlassen Sie eigenmächtige Behandlungsversuche, denn nur ein Tierarzt kann die nötigen Maßnahmen fachkundig einleiten.

Wie Sie Ihren Hund schützen können

Sie sollten Ihren tierischen Begleiter stets aufmerksam beobachten und darauf achten, ob er etwas wittert. Sind Giftköder in Ihrer Nähe aufgetaucht, gilt die höchste Alarmstufe. Hunde sollten durch sanfte Trainingsmethoden ohne Strafe prinzipiell darauf trainiert werden, auf Spaziergängen nichts zu sich zu nehmen. Es empfiehlt sich außerdem, betroffene Gebiete nach Möglichkeit zu meiden oder den Vierbeiner zumindest vorerst an kurzer Leine zu halten.
Verdächtige Vorfälle und Funde sollten Sie unbedingt der Polizei melden und Anzeige erstatten, damit jeder Fall registriert wird und andere Halter informiert werden können, denn Hundehasser schlagen leider immer wieder zu.

(Quelle: Peta Deutschland)

 


 


 

 

Tierschutztelefon

 06172 - 688 680 

 

  

 "NOTFÄLLE" 

Informationen zu Kira unter  www.tierheim-Oberursel.de