Huhn Gerda im Glück


Rettungsteam v.l.: B. Tille (TSV),F. Franklin, I. Sommer, S. Schenke, A. Michael

Aufmerksame Mitbürger riefen bei TSV an und berichten, dass sie seit Tagen ein Huhn an der Straße von Ober Erlenbach nach Bad Homburg sehen, welches anscheinend aus seinem Stall entlaufen war. Sie versorgten es mit Futter und besuchten es täglich zweimal, um zu schauen, ob es dem Huhn (welches sie zwischenzeitlich Gerda getauft hatten), gut geht. Die Gefahr, dass es von einem Mader oder Fuchs gerissen wird wuchs von Tag zu Tag. Viele Rettungsversuche wurden gemeinsam mit dem TSV und netten Nachbarn unternommen, aber Gerda flüchtete immer wieder ins Gebüsch. Nach 14 Tagen endlich konnte Gerda durch ihr Rettungsteam, welches sich mit Netz, Kescher etc. bewaffnet hatte, gefangen werden. Gerda hat ein tolles Zuhause im Geflügelzuchtverein Ober Erlenbach gefunden und kann nun hier ihren Lebensabend unter Gleichgesinnten verbringen. 

Gerdas neues Zuhause

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  Autor: Bettina Tille


Unser Tierschutzalltag - eine traurige Geschichte mit einem Happy End - Rettung von 3 Schafen 

 

 

 

 

 

Letzte Woche bekamen wir einen Anruf. Dieses Mal ging es um drei Schafe, die innerhalb der nächsten Tage entweder ein neues Zuhause bekommen oder sie sollten (so laut Aussage der ehemaligen Besitzerin) geschlachtet werden. Sofort starteten wir einen Rundruf, um die Rettung zu koordinieren. Einige von uns fuhren zu dem Stall, um sich selbst ein Bild vor Ort zu machen. Den Schafen, die völlig verfilzt, voller Kletten und mit viel zu langen Hufen ängstlich zusammengekauert im Stall standen, musste sofort geholfen werden. (In dem Moment erfuhren wir auch, dass der damaligen Halterin ein Tierhalteverbot auferlegt war.) Unzählige Telefonate vergingen und viele Stunden später bekamen wir endlich Hilfe - ein freundlicher Mensch stellte sich mit seinem Fahrzeug und Anhänger für den Tiertransport zur Verfügung :) 

Alle drei Schafe konnten gerettet werden und leben jetzt mit anderen Schafen artgerecht zusammen. Desweiteren konnte noch eine tolle Futterspende übergeben werden. Sehen sie hierzu auch unseren kleinen Film. Danke an alle, die diese tolle Aktion unterstützt haben ! https://adobe.ly/2PKm3Nf



Autor: Ina Kohler


Hunde als aktive Tierschützer !!! Eine Geschichte aus dem echten Leben


Eine Geschichte zum Schmunzeln

Bei unserer letzten Vorstandssitzung konnten selbst erfahrene Tierschützer wie wir, uns ein Schmunzeln nicht verkneifen. So berichtete unsere Schatzmeisterin, dass Ihre zwei Hunde im Winter sehr aktiv zum Tierschutz beitragen. Auslöser war das Thema Überwinterung von Igeln und wie diesen geholfen werden kann.

  

Zeichnung: R. Georg

Bei der Zusammenfassung der möglichen Aktivitäten wie z.B: Laubhaufen erstellen, Igelhäuser aufstellen etc. erzählte unsere Schatzmeisterin, dass ihre zwei Hunde Igel aus ihrem Garten retteten und vorsichtig mit dem Maul direkt ins Schlafzimmer und dort direkt ins Bett transportierten, um sicherzustellen, dass die armen Igelchen nicht im kalten Garten erfrieren mussten.  Die Igelchen wurden von den zwei Fellnasen liebevoll in die Federn gebettet und Frauchen war doch sehr beeindruckt, dass dies alles ohne Stachelverletzungen in der Schnauze ablief. Was natürlich den Schluss zulässt, dass die Igelchen sich ihrer Rettung vollends bewusst waren und sich daher nicht wehrten und die Fellnasen den Transport besonders sanft durchgeführt hatten.

Wenn ihr Frauchen nun schon sehr beeindruckt war, muss ich sagen, dass sich in diesem Moment bei mir tiefe Erfurcht breit machte, da diese zwei Helden nicht nur die Igelchen gerettet sondern auch Flöhe, Zecken und einiges Kleingetier mehr vor dem sicheren Tod bewahrt hatten. Ich war tief beeindruckt. Geht es Ihnen nicht auch so ? ;-) 

      

Autor: Bettina Tille


20.06.2018 Zu Herzen gehende Erlebnisse, die den Tierschutzalltag erhellen !!

 (Kleine Geschichten, die uns Ehrenamtliche sehr erfreuen)

 

Auf den Tierfuttersammelboxen des Tierschutzvereins stehen Geldkassetten und die sind, dank unserer Tierfreunde, die den notleidenden Tieren helfen möchten, meistens gut gefüllt. Beim Leeren der Geldkassetten kommt man hin und wieder mit den Leuten ins Gespräch und es entwickeln sich nette Gespräche.

 

So z.Bsp. in einem REWE-Markt: Eine alte Frau steckt einige Cent in die Geldkassette und erklärt dabei: „Ich habe nur eine kleine Rente aber die Cent Stücke, die ich übrig habe, spende ich immer komplett den Tieren“. Ich war zutiefst gerührt, habe mich bei der Spenderin ganz herzlich bedankt und noch länger darüber nachgedacht, dass oft die Menschen, die das Geld selbst bitter benötigen, ihre letzten Cents für die Tiere in Not opfern.

 

In einem anderen REWE-Laden treffe ich, wie es das Schicksal will,

öfter eine Frau die mir erzählt, dass sie alle Pfandgutscheine von der Leergut Rücknahme in unsere Geldkassetten steckt und in der Tat ist dies die Geldkassette mit den meisten Pfandrückgabebons, oft bis zu 10 € im Monat. Und wenn ich nicht oft genug leere, quellen die Pfandbons sogar schon aus der Kassette.

 

Diese kleinen Erlebnisse erfüllen mich mit Freude: Erstens lerne ich nette Menschen kennen und kann mich auch persönlich für ihre Hilfsbereitschaft bedanken.

 

Vor kurzem hatte ich auch wieder so eine herzerfrischende Begegnung mit zwei Kindern, ca. 8 und 10 Jahre alt:

Ich wollte gerade die Geldkassette leeren als die beiden Kinder einige Cents in die Geldkassette warfen. Ich habe mich ganz herzlich bedankt und sie gelobt, dass sie den Tieren Geld spenden. Diese freudigen, glücklichen Kindergesichter werde ich so schnell nicht vergessen, aber die Kinder wahrscheinlich auch nicht, dass sie an Ort und Stelle von einer „Tante“ vom Tierschutzverein für ihre gute Tat gelobt wurden.

 

Frau Franke (unsere Schatzmeisterin) hatte ebenfalls ein nettes Erlebnis:

Sie leerte die Box und Geldkassette bei Edeka Georg in Oberursel. Direkt neben der Box befindet sich eine Lottoannahmestelle und ein älterer Herr füllte gerade seinen Lottoschein aus. Als er Frau Franke  bemerkte und sah, dass sie vom Tierschutzverein war, drehte er sich um, gab ihr 5,-€ mit den Worten: „Wer Geld zum Lottospielen hat, der kann auch Geld geben, um was Gutes zu tun“. Verabschiedete sich und ging

( bestimmt glücklich) aus dem Laden.

 

Nun macht ja das Geldkassettenleeren generell Spaß, vor allem, wenn sie gut gefüllt sind, aber erst diese zwischenmenschlichen Beziehungen am Rande machen das Ganze zu einem Highlight. 

Autorin: Renate Georg


06.05.2018 Entenrettung am Schwanenteich.

 

Zwei aufmerksame Spaziergängerinnen riefen am Sonntag, 6.5., den

Tierschutzverein Bad Homburg an und berichteten, dass sie ein winziges Entenkind vor aufgeregten Nilgänsen retten konnten, aber ein zweites Entenjunges, welches ebenfalls von einem Nilgansganter verfolgt wurde, ließe sich nicht einfangen.

Nilgänse verteidigen jetzt im Mai sehr massiv ihren eigenen Nachwuchs.

Der Tierschutzverein Bad Homburg war auch nach kurzer Zeit mit zwei Helferinnen vor Ort und versuchte mit  Kescher und Pappkarton bewaffnet, das kleine Entchen einzufangen.

Diese Aktion erwies sich als schwierig: Mal entwischte der kleine Federball aufs Wasser, mal hörte man ein hilfloses Piepsen aus dem Gras. Die Entenmutter selbst war nirgends zu sehen.

Dann, nach über einer Stunde, fand man das Kleine nahe des Teiches leblos im Gras. Es hatte erschöpft den Kampf ums Überleben verloren.

Aber dank des Einsatzes der beiden Ersthelferinnen vor Ort, die das kleine gerettete Entenkind die ganze Zeit liebevoll in der hohlen Hand an die Brust gedrückt hielten, konnte das überlebende Geschwisterchen noch abends zu einer Wildtierhilfe gebracht werden, wo es direkt ins Wasser zu anderen, ebenso verwaisten Entchen gesetzt wurde.

Lautes, freudiges Piepsen war der Lohn für die Helferinnen und die Chancen stehen gut, dass es überlebt und danach ausgewildert werden kann.

 

Autor: Renate M.Georg, Tierschutzverein Bad Homburg e.V.


Aktiver Tierschutz schon mit kleinen Gesten möglich !!!  

Oskar wartet während sein Frauchen einkaufen ist


Neulich war ich einkaufen und beobachtete eine ältere Dame wie sie mit ihrem kleinen Hund zum Einkaufsmarkt kam. Schon von Weitem konnte man sehen hier haben sich zwei Seelen gefunden. Die Dame hatte in der einen Hand ihren Handwagen für ihre Einkäufe und an der anderen Hand einen kleinen Hund an der Leine. Sie band Ihren Liebling etwas abseits des Eingangs an, damit er von den vielen vorbei eilenden Menschen nicht gestört wurde. Liebevoll packte sie eine Isomatte aus, damit sich der Hund bei den kalten Temperaturen darauf setzen konnte. Auf seinen Rücken legte sie dann noch eine Wolldecke, damit er nicht frieren musste, während sie ihre Einkäufe erledigte. 

Mich hat diese liebe- und verantwortungsvolle Geste sehr gerührt und ich ging spontan zu der Dame, um ihr zu sagen, dass ich das einfach wunderbar fand. Der Alltag im Tierschutz zeigt sich nicht immer nur von der schönsten Seite, wenn es um Tierleid geht, aber hier fand ich eine tolle Begebenheit, die mir wieder einmal zeigte, wie schön Tierschutz sein kann und dass sich wirklich schon jede kleine Tat/Hilfe lohnt.  Achten sie doch mal im Alltag darauf, vielleicht werden sie auch mit so einem schönen Ereignis belohnt !

(Autor: Bettina Tille, Schriftführerin TSV Bad Homburg e.V.) 


Neulich in England......   

Hunde mit wohl erzogenen Besitzern sind willkommen

Wir drei, das sind mein Mann, mein Hund und ich, verbrachten 2 Wochen Urlaub in England. Da mein Mann Engländer ist, weiß ich, dass manches auf der Insel anders ist. Sie sind ein liebenswertes Volk, auch wenn man den britischen Humor verstehen und auch vertragen können muss. Aber in Punkto Tierliebe sind sie wirklich sehr engagiert. Es gibt dort viele Einrichtungen für Tiere, wie z.B. die Charity-Shops. Dies sind feste Einrichtungen - Geschäfte in der Stadt - die gespendete Sachen für kleines Geld verkaufen (ähnlich wie bei uns Flohmärkte, Rotes Kreuz oder Oxfam).  Der englische Humor kennt keine Grenzen und so stießen wir vor einem Geschäft auf ein nettes Schild mit dem Hinweis "Dogs welcome with well behaved owners" was soviel heißt wie " Hunde mit wohl erzogenen Besitzern sind willkommen". Einfach Herrlich!! Oder auch die praktische und tierliebe Seite der Engländer zeigte sich schon früh. In einer alten Kirchentür wurde schon vor Jahrhunderten eine Katzen-/Hundeklappe eingebaut. 

Hunde-/Katzenklappe in Kirchentür

Was uns auch sehr gut gefiel waren frei laufende Hühner, die ihr Leben in der freien Natur genießen durften. Der Bauer stellte ihnen Futter und Wasser zur Verfügung und das Zusammenleben mit den Enten vom nahe gelegenen Teich und dem Hund des Bauern war gar kein Problem. Auch die Schweinehaltung, die wir sahen, machte auf uns einen guten Eindruck. Die Schweine hatten im Feld viele kleine Hütten und konnten sich nach Herzenslust in der Erde suhlen. Dies würde ich mir in Deutschland auch wünschen und  hoffen, dass die Tierhaltung überall noch Tierwürdiger/-freundlicher  stattfinden würde. Denn eines weiß ich; nicht das Bild von eingesperrten und geschundenen Tieren tut uns Menschen gut sondern Bilder von glücklichen und gesunden Tieren erfreut unser Herz und macht auch uns Menschen glücklich. In diesem Sinne...

 

 

 

 


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Autor: Bettina Tille 



Katzenbabies und Muttertier in Sicherheit !! 

 

 

 

In der vorletzten Juni-Woche erhielt der TSV Bad Homburg von Familie J. aus Dornholzhausen die Mitteilung, dass sich im heimischen Garten im Verschlag unter einer Treppe wohl eine verwilderte Katze eingerichtet habe.
Nachts höre man sie - wahrscheinlich vor Hunger - jämmerlich miauen. Tagsüber sei sie eher scheu, dennoch war man sich sicher, dass das Tier nicht allein gekommen war, sondern offenbar einige junge Kätzchen bei sich hatte.
Hier galt es zu handeln, und wir informierten eine Unterstützerin unseres Vereins.
Anke nahm Kontakt mit Familie J. auf, schaute sich die Gegebenheiten vor Ort an, stellte sicher, dass weiter gefüttert wurde und installierte eine Wildcam, um Kenntnis über die Anzahl der Jungtiere zu gewinnen.
Am letzten Freitag war es dann soweit:
Um 6:30 Uhr morgens fand Anke sich im Garten der Familie J. ein.
Rasch wurde eine Lebendfalle aufgestellt und mit Futter bestückt.
Und es dauerte auch nicht lang, schon war das vertraute Geräusch des Klappens der Falle zu hören. Die Mutter-Katze hatte ihre Vorsicht vergessen und sich wegen Hungers so weit in die Falle begeben, dass sie auslöste.
Glücklich wegen des schnellen Erfolges hofften wir auf eine rasche Erledigung dieser Aufgabe. Aber die wohl erst um die 4-5 Wochen alten Kätzchen belehrten uns eines besseren. Nachdem die Falle mehrfach mit frischem Futter bestückt wurde, ging schließlich erst am Abend um kurz nach 19:30 Uhr ein Jungtier in die Falle. Nun war klar, dass das letzte Tier nicht allein bleiben durfte und dass es ein langer Abend werden könnte. Langsam wurde es schließlich dunkel und auch kühl. Viele verschiedene Geräusche kamen aus den Büschen - gelegentlich auch ein leises, hungriges Miau, aber kein "Klapp" der Falle....
Dann endlich, um 23:57 Uhr, das erlösende metallische Geräusch unds war vollbracht.
Und wie glücklich die Mama und ihre beiden Kinder waren, wieder zusammen zu sein, kann man sich kaum vorstellen.
Die Katzenmutter legte sich sogar noch in der Transportbox auf die Seite und ließ ihre Kleinen Muttermilch trinken.
Die Zufriedenheit der Kleinen war anhand ihres Schnurrens deutlich zu hören!
Inzwischen sind alle Drei im Tierheim Hochtaunus abgegeben, können dort entspannen und müssen sich nicht mehr um ihr Futter sorgen.
In etwa einem Monat dann können die Kleinen und auch ihre Mutter in gute Hände abgegeben werden.
Wir bedanken uns bei Familie J. und möchten bitten, uns zu informieren, wenn sie selbst ein offenbar herrenloses oder auch anderes Tier in Not entdecken. Schauen Sie hin, nicht weg!"

(Autor: TSV Bad Homburg e.V.)




März 2016   "Hängebauchschweine vom Platzenberg:  Endlich in Sicherheit"

Hängebauchschweine in Sicherheit !!!

Nach über 3 Monaten sind die Hängebauchschweine vom Platzenberg endlich eingefangen!!!

Nachdem sich das helle männliche Schwein bereits vor einigen Tagen in ein sicher eingezäuntes Gartenstück locken ließ und es sich dort in einer mit Stroh ausgepolsterten Hütte bequem machte, folgte das kräftige schwarze Weibchen der Futterspur in den Garten lange nur heimlich und zögerlich, fraß dann in Windeseile das darin ausgelegte, von Tierschützern täglich frisch zubereitete Essen und verschwand wieder. Manchmal nahm es sogar etwas mit „nach Draußen“. Schließlich aber gelang es den Tierschützern die Einzäunung zu schließen und auch die schwarze Schweinedame festzusetzen.                           Dann aber hatten die Fänger vom Tierschutzverein und ihre Helfer die Rechnung zunächst ohne die Schweine gemacht: Anstatt sich nämlich über die Wiedervereinigung im Garten zufreuen und bis zum Abtransport in den Gnadenhof gemeinsam in der gemütlichen Strohhütte zu kuscheln, begann das kleine Männchen „sein“ inzwischen vertrautes Territorium zu verteidigen und die dicke Kameradin anzugreifen!! Nach wenigen Minuten hatten beide blutende Kratzer am ganzen Körper…

So konnte man beide natürlich nicht in den vorbereiteten Schweinehänger drängen…

Also mußte der Garten in der Mitte geteilt und eine zweite Hütte für die schwarze Dame gebaut werden. Hier richtete sich diese langsam heimisch ein und vorsichtig und stückweise konnte im Laufe der nächsten Tage die Abtrennung, wieder geöffnet werden. Nach ersten kleinen Kämpfen und heftigem gegenseitigen „Sich-Angrunzen“ begannen dann beide Schweine am Montag nebeneinander im Garten zu buddeln. Einer gemeinsamen sicheren Zukunft –zusammen mit ihrem bereits Anfang Dezember eingefangenen Kameraden - stand jetzt nichts mehr im Wege.


 

Februar 2016: Xenia und Maries Geschichte der Verständigung

wie Hund und Katz......  So sagt man, wenn sich Zwei nicht vertragen. Aber es geht auch anders. Hier die Geschichte unserer 2. Vorsitzenden Birgit Jörgens dazu:

 

Als ich vor 3 Jahren meine Mischlingshündin MARIE zu uns holte, hatte ich erst mal große Bedenken, ob das mit der 2-jährigen Katze XENIA wohl gut gehen würde. Das  nachstehende Bild  zeigt das Ergebnis! Die beiden spielen miteinander und danach macht man es sich im (Hunde)-Körbchen zum gemeinsamen Schläfchen bequem.

 

Das veranlasst mich, allen Hunde- und Katzenbesitzern ein paar Tipps zur Zusammenführung zu geben: Das wichtigste ist Zeit, Zeit und noch mal Zeit, denn die brauchen die beiden. Und dann kommt auch schon die Geduld, denn beide müssen sich erst einmal in Ruhe riechen lernen. Es folgt ein langsames Nase an Nase schnuppern und auch das Hinterteil wird beschnuppert. Wenn diese Chemie stimmt, kann man die beiden Tiere auch mal zusammen spielen lassen.

 

Wobei die Animation zum Spiel bei Hund und Katze verschieden ist. Ein Hund ist viel stürmischer und will jagen, die Katze dagegen pirscht sich langsam ran und holt dann zum Sprung aus. Aber auch hier gilt, die beiden arrangieren sich sehr schnell und finden in der Regel einen goldenen Mittelweg. Wichtig ist dabei auch, dass die Katze einen Rückzugsort hat, z.B. ein Regal oder einen Schrank, auf das bzw. den sie springen kann, wenn ihr der Hund zu stürmisch ist. Ansonsten weiß sie sich gut mit Fauchen und zur Not auch mit Krallen zu wehren. Meistens behält die Katze die Regie und der Hund kuscht.

 

Damit kein Futterneid aufkommt, sollte man die beiden Tiere in jedem Fall getrennt füttern, wobei sich ein erhöhter Futterplatz für die Katze bewährt hat.

 

Bei meinen beiden Schwarzen hat es –wie man sieht – bestens geklappt. MARIE und XENIA  sind richtig dicke Freundinnen geworden.

 

P.S. Das bezieht sich aber nur auf die eigene Katze zuhause, draußen werden nach wie vor noch alle Katzen von MARIE gejagt.

Xenia und Marie - nun dicke Freundinnen

Januar 2016   "Besuch vom Eisvogel" 

Der Eisvogel

(ein Bericht von Bettina Tille)

Liebe Tierfreunde,

die Tage bekam ich Besuch in unserem Garten, der nicht alltäglich ist.


Ich sah aus dem Fenster, die Sonne brach durch die Wolken und da sass auf einem Ast über unserem Teich ein Eisvogel, spähte die Goldfische aus und stieß dabei ab und zu Rufe aus. Sein wunderschön blau bis türkis schillerndes Gefieder lies ihn wie einen "Edelstein" aussehen. 

Goldfisch gefangen !

Gleich wollte ich mehr erfahren über diese wunderschönen Vögel und fand heraus, dass der Eisvogel (Alcedo atthis) 2009 zum Vogel des Jahres gewählt wurde. Die Vögel bevorzugen ruhige klare Gewässer mit kleinen Fischen, Molchen etc. und da war er bei meinen Goldfischen ja ganz richtig ! 

Er ist ca. 17 cm groß und sehr scheu. Der Eisvogel gräbt sich in der Nähe von Uferböschungen eine Brutröhre. Normal sind zwei Bruten pro Jahr mit

5-7 Eiern. Ein Eisvogel kann bis zu 10 Jahre alt werden. 


 

Ich drücke Ihnen die Daumen, dass Sie vielleicht auch mal das Glück haben diesen "fliegenden Edelstein" in der Natur beobachten zu können.                                                                 Viel Glück ! 

 


 


 


 


 


 

 

 

 

Tierschutztelefon

 06172 - 688 680 

 

  

 "NOTFÄLLE" 

Informationen zu Boris: http://www.tierschutzverein-bad-homburg.de/Wir-suchen-ein-Zuhause